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ÜBERLAUF

ENGLISH below | VIDEOS | EINSICHT | PHOTOS | HubnutPerformance text

for a Temporary Ensemble

Eine Auftragsarbeit für das 24. Internationale SZENE BUNTE WÄHNE Theaterfestival für ein junges Publikum

 

ÜBERLAUF basiert auf einem abstrakten Performancetext in deutscher Sprache von bello benischauer, der ins Englische, Französische und Spanische übersetzt wurde und in Form von Sprechakten in die performative Arbeit einfließt und sich metaphorisch mit dem Festivalthema “Das Mee(h)r in mir” auseinandersetzt.

ÜBERLAUF spielt mit der Mehrdeutigkeit des Wortes, das sich einerseits mit Wasser andererseits mit der politischen Bedeutung des Seitenwechselns assoziieren lässt und wird in zwei Teilen zwischen Juni und September entwickelt, mit einer abschließenden Einsicht in den Prozess während des Eröffnungswochenendes 26.-28.9.2014 des Theaterfestivals im Kunsthaus Horn. Das Publikum wohnt unerwarteten Aktionen bei, die in verschiedenen Ecken des Kunsthauses performt werden. Das Publikum ist dazu eingeladen, das, was im Prozess passiert und aber nicht wirklich zu erklären ist für den Moment der Einsicht zu sehen/spüren/mitzuerleben.

Künstlerische Leitung: bello benischauer – Theoretische Projektbegleitung: elisabeth m eitelberger

“…Ich muss immer wieder mal tief ins Wasser tauchen, schwimmen, mich nass machen, untertauchen im Ozean der Anonymität, oder auch einfach nur duschen…” (Aus dem Performance-Text zu ÜBERLAUF)

VIDEOS

The short documentation runs through the comprehensively collected video material of performance work, which has been developed with a Temporary Ensemble during an intense period of preparation and action, as part of the commissioned performance piece ÜBERLAUF (overflow), for the 24. International Szene Bunte Wähne Theatre Festival – different locations – including various insights in public space as well as conclusive insights, performed twice during the Festival’s opening weekend, end of September 2014, Horn/Austria.

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Es ist ein Projekt im Rahmen des EXISTENCE THEATRE von bello benischauer und ART IN PROCESS, das beleuchtet, wie spezielle Metaphern ihre Bedeutung ändern, wenn sie übersetzt in andere Sprachen und an verschiedenen Orten angewandt werden. Dabei geht es um den experimentellen Umgang mit Bewegung und Stimme (durch die Verwendung unterschiedlicher Sprachen) im Kontext der individuell anderen Wahrnehmung/Erfahrung von Raum und Zeit durch die eigene, menschliche, auch transkulturelle* Existenz. Die selbst-konfrontierende Arbeitsmethode verlangt starken persönlichen Einsatz der Teilnehmer_innen und die Bereitschaft, Erlerntes beiseite zu schieben, um wieder zu einer Verbindung von Innerlichkeit und natürlichem Instinkt menschlicher Wahrnehmung zurückzufinden. Durch die Dynamik von Bewegung und dem Einsatz von Stimme werden performative Bilder kreiert, die Emotionen, Visionen, Träume zeigen. Sie schaffen Raum für das Publikum, selbst einzutauchen in ein Meer der Gefühle, die oft versteckt, verborgen oder einfach nur übersehen werden. ÜBERLAUF macht sich auf die Suche nach einem Auffangbecken: zwischen Performer_innen und dann in Kontakt mit dem Publikum sollen Emotionen fließen. In Alltagssituationen (in denen sich zB. Bewegungsabläufe, Handlungen, Verhaltensmuster immer und immer wiederholen) finden wir oft nicht zu uns selbst oder den anderen. Dafür ist keine Zeit. Wir sind gewohnt, schnell Urteile zu fällen, zu “schubladisieren”. Wir sind Jäger und Sammler von Informationen und haken Erlebnisse auf einer persönlichen Liste ab. Stop and pause! Was passiert eigentlich dazwischen? Wo und wie berühren wir einander? Wann und wieso überschneiden sich unterschiedliche Lebensräume? Oft verdrängen wir gekonnt, womit wir uns nicht konfrontieren wollen. Alles wird zuviel, die ständige Informationsflut… das allgemeine Überangebot an Dingen, die wir gar nicht brauchen… und wenn wir dann einen Moment haben, in dem wir uns selbst gegenüberstehen, dann wissen wir nicht, wie wir überhaupt zu diesem verschütteten Ich vordringen sollen. Bei ÜBERLAUF geht es um eine intensive Auseinandersetzung mit der komplexen Welt der Emotionen rund um unser transkulturelles Sein im Hier und Jetzt. Die PerformerInnen des Temporären Ensembles arbeiten frei improvisiert mit einer fließenden, bewegten Menge an Bildern, die sie in diesem Zusammenhang erschaffen und die individuell – abhängig von kulturellem Background, Erziehung, persönlichen Erlebnissen, … – unterschiedlich erlebt werden. Im Gesamtprozess entstehen so Situationen, in denen jeder einzelne Gedanke in den Köpfen der Menschen die Möglichkeit hat, sich auszubreiten, wie Wasser, das es schafft, in die kleinsten Ritzen vorzudringen.

* Wolfgang Welsch (deutscher Philosoph) schrieb über die Transkulturelle Gesellschaft (1997) im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, Kulturen nicht als einzeln nebeneinander existierende, sondern als ineinanderfließende zu verstehen, um Konflikten offen zu begegnen.
In seinem Aufsatz verdeutlicht er, dass sich die Transkulturalität von den Begriffen der Multikulturalität und der Interkulturalität insofern stark unterscheide, da es nicht darum gehe, in sich geschlossene Systeme nebeneinander zu fördern, sondern darum, zu erkennen, dass Kulturen nicht voneinander isoliert bestünden und jede Kultur hybrid sei. Er verdeutlicht weiters, jedes Individuum besitze eine “…eigene innere Transkulturalität…”. Um aber dem Fremden offen begegnen zu können, müssten wir erkennen, dass unsere Identität größtenteils aus fremden Elementen bestünde, und dass erst wenn uns dies bewusst sei, wir auch die Ähnlichkeiten mit äußeren Fremdheiten erkennen würden. Im Heute sei es täglich möglich über andere Kulturen, deren Gebräuche und Sitten mehr zu erfahren, als früher über weit längere Zeiträume hinweg. Das bedeutet aber auch, dass es kein einheitliches Identitätsbild gibt, sonder dass jedes Individuum eine andere, individuell unterschiedliche Transkulturalität aufweist.

PHOTOS

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EINSICHT

ÜBERLAUF-Einsicht

 

 

 

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ENGLISH

for a Temporary Ensemble

A commissioned performance piece for the 24. International SZENE BUNTE WÄHNE Theatre Festival for Young Audiences

ÜBERLAUF is based on a German performance text by bello benischauer that has been translated into English, French and Spanish, to be spoken as a voice work while developing diverse performance acts linked to the Festival’s theme “The Ocean Within”…

ÜBERLAUF, which plays with the word’s meaning of a spillway as well as its political meaning of changing sides, develops in two parts during June and September with a conclusive INSIGHT into the process during the opening weekend 26.-28.9.2014 of the Theatre Festival in the Kunsthaus Horn. Audiences can view unexpected actions, which are performed in different corners of the building and its surrounding areas. The audience is invited to view/feel/witness something that “can hardly be explained in words “, for the moment of the insight into this artistic process.

Artistic Director: bello benischauer – Theoretical Project Support: elisabeth m eitelberger

“… I must dive into the water now and then, swim, must get wet, submerge in the ocean of anonymity, or just take a shower…” (from the Performance-Text of ÜBERLAUF)

It is a project in the EXISTENCE THEATRE context of bello benischauer and ART IN PROCESS, testing how particular metaphors change their meaning, when switching language and/or location. The experimental exploration uses movement and voice (by repeating phrases of the text in different languages) in relation to our individual perception/experience of space and time through our own, human, and transcultural existence*. The self-confronting work method asks for a strong personal involvement of the participants (within the temporary ensemble) and the willingness to let go of learned practices to reconnect to the inner self and the natural instincts that still affect human life. Throughout the artistic process the temporary ensemble tries to reveal, how they can link their education to their natural being and enrich/unleash own capabilities in much greater ways while exploring the spatial conditions of a certain location and its surrounds through their human presence. Performative images are created through the dynamics of movement and voice, visualising emotions, visions, dreams, captured and used for the creation of video installations. Within the presentation of the Insight the ensemble attempts to create space for the audience to dive into an ocean of hidden, concealed or simply ignored feelings that we have. With ÜBERLAUF we begin to search for a “gathering place”: a flow of emotions should be set in motion between the performers and subsequently in contact with the audience. Daily situations (in which movements, patterns, habits constantly repeat) often prevent us from finding ourselves or the others. It seems… We don’t have the time for it. We are used to judge, to classify things quickly. We are hunters and collectors of information and collect experiences on a personal list. Stop and pause! What happens in-between? How and where do we touch each other? Whenever and why do overlap different living environments? We often perfectly ignore things that we do not like to be confronted with. Everything gets too much, the constant flow of information, the general surplus of things, which we don’t really need…. And if we have a moment of reflection, we don’t know, how to reach our submerged self. The project ÜBERLAUF circulates around an intense exploration of the complex world of emotions in relation to our transcultural existence from a present-day perspective. The performers within the temporary ensemble work widely improvised with a flowing, moving quantity of imagined and then visually performed images that they associate in this context – individually different, according to cultural background, education, personal experiences. In the overall process we create situations, in which every single thought in people’s mind gets the possibility to spread and merges, like water that manages to reach the farthest corner.

* Wolfgang Welsch (German Philosopher) wrote about the Transcultural Society (1997) in context to the urgency, to understand different cultures not as singularly next to each other existing but instead as interweaving “systems” to prevent conflicts. In his essay he writes that the term transculturality differs quite strongly from the ones of multiculturalism and interculturalism, as we should not support self-contained systems side by side but rather recognise that cultures would not exist in isolation from each other and that every culture would be hybrid. Welsch then states that each individual has its own inner transculturality. But to be able to face the foreign sincerely, we must realise that our identity is mostly based on foreign elements and not until we start realising this, we could recognise the similarities to the/our utter foreignness. Today we would learn more about other cultures, their customs and morals in one single day, then it was possible during weeks or months in earlier days. This also means that we do not have an uniform image of identity but that every individual has its own, individually different transculturality.

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Hubnut

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Performance text for a Temporary Ensemble in the EXISTENCE THEATRE context © ART IN PROCESS 2014

GERMAN (original version) by bello benischauer

1. Text: Person männlich, Alter: 40 bis 50 Jahre

Die Haut spürt sich ganz besonders an, wenn man länger im Wasser bleibt. Nur eine kurze Frage: Hast Du eine starke Dusche in Deinem Apartment? Ich meine… kann man sich da auch vernünftig lange duschen mit einem starken Wasserstrahl? Wenn ich länger kein Wasser auf meiner Haut spüre, dann ertrage ich es nicht! Ich muss immer wieder mal tief ins Wasser tauchen, schwimmen, mich nass machen, untertauchen im Ozean der Anonymität, oder auch einfach nur duschen. Die Bewegung des Wassers, ein immer wiederkehrender phänomenaler Rhythmus, der mit jedem Taktschlag anders ist und einem doch so erscheint, als bedeute das Rauschen des Meeres harmonische Ewigkeit. Das habe ich erfahren… früher schon… wenn ich die Nähe des Ozeans gesucht und mich mit dem Wasser unzertrennlich gefühlt habe.

2. Text: Person weiblich, Alter: 20 bis 30 Jahre

Die Illusion, einen konstanten Lebensinhalt zu finden, ist für mich der einzige Glaube, der mir noch geblieben ist. Wunder, die ich sehe… die Zukunft vor meinen Augen… das Schicksal, wie ein Zugschiene in den Himmel. Schon vor einigen Jahren hatte ich den Traum zu schweben, das ständige Gefühl unter Wasser zu sein… leben wie ein Fisch.

Wasser ist Leben. Das will ich jedem vermitteln. Ein Schweben… mein Körper und ich… meine Seele, ein ewiges Kommen und Gehen… Meeressand zwischen meinen Zehen. Ich spüre diese tiefe Ruhe… durchsichtig wie Glas… das Wasser… ehrfürchtig vor dem Unendlichen… diese unbegreiflichen Weiten der Welt.

3. Text: Person weiblich, Alter: 20 Jahre (jünger würde besser sein)

Gut, dass es nicht noch weiter geht. Ich habe schon genug in meinem Leben gesehen. Stadt und Land, Hitze und Kälte, Jung und Alt, Unsinn und Irrsinn. Versuche, mich noch belehren zu wollen, sind zum Scheitern verurteilt. Alle Leben, die ich beginne, führe ich nicht zu Ende. Ich fange etwas an und beende es nicht. Egal wer mir versucht Vorschriften zu machen, festlegen will, wer ich bin, was gut und böse ist. Wer bin ich aber? Ich habe nichts zu verlieren. Ich will etwas Besonderes im Leben schaffen. Alles was ich eigentlich will, ist Spaß haben und möglichst wenig dafür tun… ist es das nicht, was Ihr alle wollt??? Gegenstoß! Miteinander… geht für mich nicht! Gemeinschaft passiert nur, wenn ich im Mittelpunkt stehen kann. Keiner wird mich dazu bringen das Wasser des Lebens zu trinken. Lieber sterbe ich! Lieber ertrinke ich im tiefen Ozean der Unvernunft… bevor ich mich von der Gesellschaft zügeln lasse. Mein Leben hängt davon ab, wie sehr Ihr mich liebt! Es droht auszusterben! Nur Ihr, als Menschen… könnt mich retten… indem eure eigenen Bilder im Kopf zur bewussten Vorstellung werden… nur so werden sie zu einer greifbaren Möglichkeit.

Gartenperformancetext:

Eine gegenwärtige Reise durch einen Garten zwischenmenschlicher Emotionen! In diesem multikulturellen Ineinanderfließen ist uns heutzutage – von Mensch zu Mensch – vieles nicht mehr bewusst. Es ist z.B. schon ganz normal, dass man einen ausländischen Käse (wie Schafkäse) auf einer Pizza hat und dazu österreichisches Bier trinkt. Und wie mit der Ernährung ist das auch mit unserem geistigen Konsumieren und mit unseren Emotionen. Alles steht schon bis an die Decke und keinem ist der Unterschied mehr bewusst… zwischen Nusskipferl… arabischem Fladenbrot und einem australischen Damper, das im Feuer in der Erde gekocht wird… und jeder sagt, dass er alles kennt,… und alles ist schon übertrieben, … und wir wissen gar nicht mehr… was unser eigener Geschmack ist und unsere eigene Kultur… und unsere Emotionen können wir auch nicht mehr kontrollieren, weil wir sie gar nicht kennen oder wissen, WAS sie sind…

ENGLISH translation by elisabeth m eitelberger 

1.Text: Person, male, age: 40 to 50 years

The skin feels quite special, when you stay in the water for a while. Just a short question: Do you have a strong-working shower in your apartment? I mean… is it possible to take a long, decent shower… with a strong water jet? If I don’t feel water touching my skin for some time, I cannot bare it! I must dive into water now and then, swim, must get wet, submerge in the ocean of anonymity, or just take a shower.

The motion of water, it is a marvellous, reappearing rhythm that changes with each beat… and still it seems, as if the noise of the sea would mean harmonious eternity to me. This is what I have experienced… already earlier… when I sought after being near the sea and feeling an inextricable relationship to its waters.

2.Text: Person, female, age: 20 to 30 years

The illusion, to be able to find a steady purpose in life, stays the only belief I have left. I can see miracles… the future in front of me… the fate, like a train-track into the sky. I already had the dream to float a few years ago, the constant feeling of being under water… living like a fish.
Water is life. This is what I want to tell everyone. Floating… my body and me… my soul, an eternal coming and going… the ocean’s sand between my toes. I can feel this deep silence… clear like glass… the water… dignified by the infinite… This…, the world’s inconceivable vastness.

3.Text: Person, female, age: 20 years (even younger would be better)

Good that it stops here. I have seen enough in my life. City and land, heat and cold, young and old, nonsense and insanity… All attempts in trying to lecture me are foredoomed to fail. All the lives that I start to live… I just don’t follow them through. I do something and won’t finish it. No matter who tries to dictate me, wants to tell me what to do, who I am, what good and what bad is. But who am I really? I have nothing to loose. I want to create something special in life. Everything I really want is to have fun, without doing too much for it. But isn’t that what all of you want too???Counterstroke! Together… doesn’t work for me! Community only appears to form, when I can occupy the centre stage in it. Nobody will make me drink the water of life. I rather die! I rather drown in the deep ocean of senselessness. Before I let myself be tamed by society. My life depends on how much all of you love me! It threatens to cease! Only you, as human beings… can rescue me… while all of you build a conscious imagination from the images within your mind… that’s the only way that they become a tangible possibility.

Garden performance text:

A journey… just now… through a garden of emotions… on a personal level… With this multicultural meltingpot that exists today… we lose the awareness to recognise particularities between people.
For example, it is nothing special to have feta cheese on pizza… and to eat it with an Austrian beer.
As with the food it is also with the communication of the mind and our emotions.
We carry everything too far… And nobody reflects on the differences anymore… between a Nusskipferl, an Arabian pita and an Australian damper, which is cooked in the hot coals of a campfire…
But everyone says, they know everything… and everything is greatly exaggerated and we don ?t know what we like and don’t know our own culture… not anymore… and we can’t control our own emotions as well… because… we don ?t know them… or don ?t know what they mean.

SPANISH translation by María Alexandra Archila Blanco

1er Texto: Persona, hombre, 40 a 50 años

La piel se siente particular cuando te quedas en el agua por un tiempo. Una pregunta: ¿Tienes una ducha fuerte en tu apartamento? Digo… ¿es posible tomar una ducha larga y decente?… ¿con un chorro fuerte? Si no siento el agua tocar mi piel por algún tiempo, ¡no lo soporto! Necesito saltar al agua en ese momento, nadar, necesito mojarme, sumergirme en el océano de la anonimidad, o simplemente ducharme.

El movimiento del agua, es un ritmo repetitivo maravilloso que cambia con cada golpe… y aún así parece como si el sonido del mar significara una eternidad harmoniosa para mí. Esta es mi experiencia… desde antes… cuando buscaba estar cerca del mar y sentir una relación enmarañada con sus aguas.

2do Texto: Persona, mujer, 20 a 30 años

La ilusión, poder encontrar un propósito estable en la vida, esa es la única convicción que me queda. Puedo ver milagros… el futuro enfrente mío… el destino, como un carril de tren hacia el cielo. Ya he tenido el sueño de flotar hace varios años, el constante sentimiento de estar bajo de agua… viviendo como un pez.
El Agua es vida. Esto es lo que quiero decirle a todos. Flotando…mi cuerpo y yo… mi alma, un ir y venir eterno… la arena del océano bajo mis pies. Puedo sentir ese silencio profundo… claro como el vidrio… el agua… digna por lo infinita… Ésto…, la vastedad inconcebible del mundo.

3er Texto: Persona, mujer, 20 años o menor

¡Qué bueno que para aquí! Ya he visto suficiente en mi vida. Ciudades y campo, calor y frío, viejo y joven, lo absurdo y la locura… Todo intento de sermonearme está destinado a fracasar. Todas las vidas que empiezo a vivir…Simplemente no las llevo a cabo. Hago algo y no lo termino. No importa quien intenta imponerse, quiere decirme qué hacer, quién soy yo, qué es bueno y qué es malo. ¿Pero quién soy yo en realidad? No

tengo nada que perder. Quiero crear algo especial en la vida. Lo único que realmente quiero es divertirme, sin tener que hacer mucho por ello. Pero ¿no es eso lo que todos ustedes quieren también?

¡Contragolpe! Juntos… no me sirve! La comunidad solo parece formarse cuando yo puedo ocupar el centro del escenario en ella. Nadie me hará beber el agua de la vida. ¡Prefiero morir! Prefiero ahogarme en el profundo océano de la insensatez. Antes que dejarme ser domada por la sociedad.¡Mi vida depende de cuanto ustedes me aman! ¡Amenaza con parar! Solo tú, como ser humano… me puedes rescatar… mientras que construyes una imaginación consciente de la imágenes en tu mente … esa es la única forma en que se convierte en una posibilidad tangible.

Texto para la Performance en el jardín:

Un viaje en el presente ¡a través de un jardín en las emociones humanas! Hoy en día, en ésta “fusión multicultural, de persona a persona, hay mucho que ya no tenemos consciente. Por ejemplo, es bastante normal comer quesos extranjeros (como el queso feta) en una pizza, y a la par beber cerveza austriaca.

Y así como la dieta, son también nuestro consumo intelectual y nuestras emociones. Todo está ya hasta el techo y ya nadie sabe diferenciar conscientemente… entre un bocadillo de nuez…pan árabe y un pan de soda australiano, que se cocina con fuego en la tierra … y todos dicen que lo saben todo. .. ya todo ha sido exagerado, … y ya ni siquiera sabemos … ¿cuál es nuestra propia inclinación, nuestra propia cultura? … y nuestras emociones, ya tampoco podemos controlarlas, porque ni siquiera sabemos o reconocemos, QUÉ son.

FRENCH translation by Anne Mégier

Texte 1: homme, âge: 40 à 50 ans

La peau donne une sensation très spéciale, quand on reste longtemps dans l’eau. Juste une question: as-tu une douche puissante dans ton appartement? Je veux dire… est-ce qu’on peut prendre une douche raisonnablement longue avec un jet d’eau puissant? Si je ne sens pas d’eau sur ma peau pendant longtemps, je ne supporte pas ça! Je dois plonger profondément dans l’eau régulièrement, nager, me mouiller, m’immerger dans l’océan de l’anonymité, ou juste prendre une douche.

Le mouvement de l’eau, un rythme phénoménal récurrent, différent à chaque battement de mesure et qui pourtant nous apparaît comme si le bruissement de la mer signifiait éternité harmonieuse. C’est ce que j’ai vécu… avant déjà… quand j’ai cherché la proximité de l’océan et que je me suis senti inséparable à l’eau.

Texte 2: femme, âge: 20 à 30 ans

L’illusion de trouver un but de vie constant est la seule croyance qui me reste. Les miracles que je vois… le futur devant mes yeux… le destin, comme des rails de train vers le ciel. Il y a quelques années déjà, j’ai rêvé de flotter, la sensation constante d’être sous l’eau… vivre comme un poisson.
L’eau est la vie. C’est ce que je veux transmettre à chacun. Flotter… mon corps et moi… mon âme, un va et vient éternel…le sable de l’océan entre mes orteils. Je sens ce calme profond… transparent comme le verre… l’eau… révérencieuse devant l’infini… l’inconcevable immensité du monde.

Texte 3: femme, âge: 20 ans (plus jeune encore mieux)

Heureusement que ça ne va pas plus loin. J’en ai assez vu dans ma vie. Ville et campagne, chaud et froid, jeunesse et vieillesse, absurdité et folie. Toute tentative de vouloir encore m’instruire est condamnée à échouer. Toutes les vies que j’entame, je ne les achève pas. Je commence quelque chose, je ne finis pas. Peu importe qui cherche a m’imposer des règles, définir qui je suis, ce qui est bien ou mal. Mais qui suis- je donc?

Je n’ai rien à perdre. Je veux créer quelque chose d’exceptionnel dans ma vie. Tout ce que je veux finalement, c’est m’amuser en faisant le moins possible… N’est-ce pas ce que vous voulez tous??? Contrecoup! Ensemble… ça ne marche pas pour moi! La communauté n’a lieu que quand je peux être au centre de l’attention. Personne ne me fera boire l’eau de la vie. Plutôt mourir! Je préfère me noyer dans l’océan profond de la déraison… plutôt que de me laisser restreindre par la société. Ma vie dépend de combien vous m’aimez! Elle risque l’extinction! Vous seuls, humains… pouvez me sauver… par l’imagination consciente de vos propres visions dans votre cerveau… ainsi seulement elles deviennent une possibilité tangible.

Texte performance du jardin

Un voyage en cours à travers un jardin d’émotions entre humains! Dans cet enchevêtrement multiculturel, nous ne sommes plus conscients aujourd’hui de beaucoup de choses, d’une personne à l’autre. Il est par exemple tout à fait normal d’avoir un fromage étranger (de brebis par ex) sur une pizza et de boire une bière autrichienne avec.

Et tout comme avec l’alimentation, il en est de même avec notre consommation intellectuelle et avec nos émotions. Il y en a jusqu’au plafond et personne n’est plus conscient de la différence entre croissant aux noix… pain arabe et un damper australien cuit dans les braises dans la terre… tout le monde dit tout connaître… et tout est déjà exagéré… et nous ne savons même plus… quel est notre propre goût et notre propre culture… et nous ne pouvons plus non plus contrôler nos émotions, car nous ne les connaissons même pas, ni ne savons ce qu’elles sont…

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