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artist: bello benischauer & independent curator: elisabeth m. eitelberger

 
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elisabeth m eitelberger




 
  Menschenkind

schutz | singsang | lebendig | reif | romantisch | gedanken | Print

schutz

  • Sich vor der Natur schützen:

    Der Mensch sucht Schutz in seiner Liebe, er verleugnet seine Herkunft und vergisst warum er eigentlich geboren wurde. Er hat sich schon ganz und gar von seinem Lebensraum abgesondert, sich selbst herausgeschnitten. Mittel, sich von der Natur nicht mehr beeinflussen zu lassen, sind immer weiter entwickelt worden. Die Natur wird vor dem Menschen geschützt, indem er sich selbst von ihr entfernt, somit kann sich die weiche Erde unter unseren Füßen erholen und neue Wurzeln schlagen; für die nächsten Lebewesen auf diesem Planeten.

    Welchen Gefahren kann man sich aussetzen, welchen unmöglichen Einflüssen, wenn man sich nicht schon vorbeugend der Natur entzieht, um auf keinen Fall mit ihr in Berührung zu kommen?

    Einen Versuch ist es wert, doch noch einmal ins kalte Wasser des Lebens zu springen; einen Moment kann man sich noch Zeit lassen, um das Wasser des Lebens zu trinken.

  • Sich aufgebend-leben lassen:

    Weiter auf dieser Welt lebend, sich weiter auf dieser Welt mit den normalen Dingen der Menschen befassen, weiter in sich hineinfressen was andere so von sich geben. Keine Zufriedenheit in unserem Gemüt; kein Ausweg der uns andere Ideen bringt; die eigene Vernunft treibt einen immer weiter voran sich den Strukturen unserer Welt des neuen Reichtums zu fügen.

    Verschlossene Gedanken die sich in jedem Menschen versteckt halten; sie hören uns, kommunizieren miteinander, ohne das eigentliche Gehirn des Körpers dabei noch einzubinden.

    Ein Versuch aus dieser Welt auszubrechen ist schon zum Scheitern verurteilt; nur ein Hinaus - denkt sich der Mensch - ist die Lösung der Dinge.

  • Sich noch einmal alles ansehen:

    Vielleicht ist es aber im Sinne des eigenen Lebens, wenn man die Dinge einmal ganz anders betrachtet; vielleicht ist es nur ein Spiel das man sich andersherum vorstellen muss?

    Die Wahrheit als Mensch geboren zu sein, lässt sich nur schwer widerlegen; das Faktum, dass es auf dem Planeten Erde passiert ist, lässt sich auch nicht abstreiten, also sollte es doch kein Problem sein einzusehen, dass man eben Mensch ist.

    Von anderen nehmen wir an, sie könnten nichts dagegen tun, weil sie vielleicht noch nicht soweit zu sein scheinen wie wir selbst, aber vielleicht denken diese das Gleiche von uns?v

    Eine ganze Menschheit kann sich doch nicht täuschen!v

  • Sich überlegen warum:

    Über Generationen..., sagt der Mensch; deswegen denkt er, alles sei so wie es ist und darum kann er auch selbst nichts ausrichten.

    Vor der Natur schützen kann sich der Mensch eigentlich nicht so recht, weil alles seinen Grund hat und das Schicksal seinen Lauf schon lange genommen hat.

    Kann sich der Bewohner dieses Planeten nicht einmal gehen lassen um das kalte Wasser des Lebens zu trinken? Gefahren übergehen, Gedanken überspringen, um ein frisches Gesicht am Morgen des bestehenden Tages zu erhalten.

    Noch einmal überdachte der Mensch seine Situation, konnte aber nicht sehen was wirklich dahinter steckt. Seine Maske Mensch war zu dick aufgetragen, um noch die zarte Haut eines Neugeborenen zu erkennen.

  • Sich neue Schritte trauen:

    Eine neue Welt steht bevor mit ganz neuen Gedanken an die Zukunft und an die Menschheit, wie sie nie wieder existieren wird.v

    Wenn wir es wagen wirklich einen Schritt in andere Richtung zu gehen, dann haben wir auch schon den Lauf der Menschheit verändert, und wenn es nur ein Tropfen auf einem heißen Stein ist.v

    Neue Methoden um die Welt zu verbessern sind gescheitert, aber der Mensch hat noch nicht aufgegeben es immer wieder zu versuchen.

    Vielleicht sollte er aufhören mit dem herumzuspielen, was er gar nicht erschaffen hat; vielleicht sollte er lernen zu akzeptieren, um die Wunden der Vergangenheit zu vergessen; das Leben geht weiter, sicher noch sehr viele Jahre im Einklang der Generationen ....

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    singsang

  • Sich heilen:

    Einen Laut erzeugen der sich in uns Menschen weiterbewegt; der seine Vibrationen ins All der Hoffnung hinausträgt, ohne Gedanken und geistigen Hintergrund. Der Gesang dient alleine nur dazu sich zu beruhigen um den Lärm seines Inneren abzustellen. Der innerliche Ton pflanzt sich fort, jede Ader unseres Körpers wird davon eingenommen, jedes Energiefeld unserer Umgebung wird mit diesen Vibrationen infiziert, eine sehr effektive Wirkung wird erzielt.

    Der Mensch hat noch immer die Möglichkeiten sich selbst von den ungewöhnlichen Errungenschaften dieser neuen, modernen Welt zu heilen. Nur ein Ton, nur einen kurzen Moment lang angehalten und schon hat sich die Welt um einen etwas verändert.

    Mit Freude kann man sich in diese Zeit hineinfallen lassen, von Glück kann man reden, wenn man versucht hat in der Welt der schnellen Menschen einen Moment still zu stehen.

  • andere heilen:

    Der Versuch die Welt um sich ein wenig zu heilen, indem man sich dem Gesang der Mönche anschließt, indem man sich mit dem Leben der Welt mit Gott einlässt. Vielleicht nicht immer eine Möglichkeit für jeden Menschen, vielleicht nicht immer etwas was der Mensch aushält.

    Wenn man sich den Regeln der Religionen fügt, wenn man den gleichmäßigen Gesang der Völker imitiert um sein eigenes Wohlbefinden damit zu verbessern, hat man womöglich nicht ganz verstanden, dass diese Übungen der Neuzeit eigentlich einen ganz anderen, tieferen Sinn hätten.

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    lebendig

    Durch ein ganz anderes Leben bin ich auf meine echte Liebe gestoßen, durch meine Gedanken an ein weiteres Dasein kann ich nun die Geburt fühlen. Die Befreiung durch die Kindesgeburt, das Licht der Weil erblickend, den ersten Sonnenstrahl auf mir spürend ging ich hinaus aufs Meer um noch mehr von dieser Lebensluft einzuatmen.

    Die Geburt durch das Menschenfleisch hält mich selbst am Leben und gibt mir die Kraft für eine Neugeburt.

    Jedes neue Leben hat das Recht eine gewisse Chance zu bekommen, egal in welchem Land es geboren ist, egal unter welchen Umständen und nicht davon abhängig welcher Rasse und Kultur es angehört.

    Ein neues Leben das uns besucht, das uns Mutter und Vater nennt. Ein Kind, das den Weg durch diese Welt erlernen soll mit unserer Hilfe. Wahrhaftiges Wunder: die Geburt eines Menschen; vorgestellte Tatsache die uns selbst noch einmal ins Licht der Welt rückt. Keinem einzelnen Menschen ist dieses Glück verwährt; jeder wird sich die Geburt bis zum Tode merken und das macht die Menschheit wiederum zu einer Einheit, die vielleicht nur ein tief in sich glaubender Mensch erkennen kann. Keine Angst umgeht der Mensch, wenn er sich mit der inneren Stärke des Lebens einlässt. Vergangenheit ist uns fern.

    Die Geburt eines neuen Lebens: das unser, euer, eigenes Fleisch und Blut ist. Ein wunderschöner Vogel der geschmeidig durch die Luft gleitet; die blaue Luft des Himmels begleitet ihn, der Wind des Lebens treibt ihn weiter; auf und ab schlagen seine Flügel. Manchmal rastet er um die Wunder dieses Planeten zu erleben, um die Menschen zu lieben und mit ihnen zu lernen. Eine blaue Luft durchfliegt er auf dem Weg in die Ewigkeit, die er schon bei seinem ersten Flügelschlag erreicht hat.

    Erwacht vom Traum des Erfolges, der nur zur Geltung gelangt wenn man die Vereinbarungen der harten Gesellschaft akzeptiert und dabei sich nicht ganz selbst verlässt. Ein kleiner Mensch kann oft auslösen, dass sich alles in einem Menschenleben ändert, zum Guten hin, zum Sonnenschein, weg von der Furcht an das Morgen, hinaus in die Freude die der nächste Tag mit sich bringen kann. Nur ein kleiner Stern am Himmel, den man jede Nacht von seinem anvertrauten Fensterblick beobachtet kann bewirken, dass man ganz andere Prioritäten setzt im Leben und somit glücklicher wird als je zuvor.

    Erwacht von einem Menschentraum der uns immer nur die Möglichkeit gegeben hat alles so zu sehen wie man es eben zu sehen hat. Eine innerliche Freiheit umgibt einen, auf einmal kann man sehen wie sehr man von seinen echten Gefühlen abhängig ist. Auf einmal sieht man, dass der Olivenbaum vor dem Fenster wirklich Früchte trägt, die noch nicht eine richtige Ernte ergeben, aber doch ein Anfang sind.

    Erwacht aus einem tiefen Schlaf, der mir somit nicht mehr die Chance gibt anders durch die Welt zu laufen. Ein Blick zu meinem Menschenkind genügt und schon sehe ich meiner ganzen Zukunft ohne Kummer in Zufriedenheit, mit einem großen Lächeln meines Sohnes überwiegend, entgegen.

    Nun sind wir alle vereint, Mutter, Vater und Sohn; wer kann uns da noch Vorschriften machen wie und wonach die Familie zu leben hat? Ehrfurcht vor der Mutter mit dem Sohn; die anderen nehmen Abstand; aus Angst oder Unsicherheit; jedenfalls können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass wir doch alle nur das Richtige wollen von unserem Leben. Das Menschenkind durch Liebe und Fröhlichkeit den Weg der Welt sehen lassen. Meine Liebe ist zur Ewigkeit geworden...

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    reif

    Das Licht in der Ferne, eine unendliche Energie die den Planeten weiter in die Zukunft rollt. Hinter dem Baum der Schatten der Hoffung, hinter der Sonne die Zukunft dieser Menschheit. Soll man hoffen und das Meer des Lebens so sehen wie es kommt? Ist ein vertrauter Stern für den Menschen wirklich endlich?

    Vergangene Leben auf der Welt durchdringen unsere Erinnerung nur kurz, nur manchmal haben wir das Glück an sie glauben zu können. In jeder Zeit gab es Zuflucht und Angst, in dieser Gegenwart lebt der Mensch nur auf ein Morgen zu.

    Nur in dieser Welt sieht man die Zusammenhänge; selbst in dieser Welt kommt der Stern der Wiedergeburt auf uns zu. Verstorbene Seele, die auf eine optimale Gelegenheit wartet wieder auf dieser Welt geboren zu werden; Morgen kann es soweit sein, morgen ist noch nicht der Tag danach.

    Erschreckende Nachrichten übermannen den Menschen, sein heiliger Tempel ist zerstört, seine ewige Kraft für immer vernichtet. Eine andere Seele geht an uns vorüber, eine andere Hoffnung steht uns noch bevor. Vielleicht nicht was wir sehen können, vielleicht nicht was wir jemals ganz verstehen können. Ergreifende Tat, die zu einer umwerfenden Realität führt, ist dem Menschen nicht mehr möglich aufzunehmen; dazu ist eben keine Zeit mehr, ist eben keine Hilfe mehr da.

    Vor dem Licht ist der Mensch der Hoffnung weggelaufen; an ein Morgen hat er geglaubt um sich in eine andere Welt betten zu können. Versteckte Krankheiten, die sich der Mann der Gesellschaft von all dem Mannsein geholt hat. Er wird sie nicht mehr los; er kann sich nicht mehr vor seinem eigenen Mannsein verstecken. Zu groß ist es in ihm gewachsen, zu wenig hat er noch die Frau in sich, um der Weiblichkeit in sich freien Lauf zu lassen.

    Vor dem Licht davongelaufen, um zu sehen was noch so anderes vor einem liegt. Der Mensch steht sich dabei selbst im Weg. Wir können das Licht am Himmel nicht mehr recht erkennen. Der Mensch steht im Mittelpunkt dieser Erde um für immer Recht zu behalten. Eine weiße Wand sieht der Mensch vor sich, eine Wand die zur Illusion wird. Jedes Leben, jede Wahrnehmung stellt der Mensch in Frage, aber doch ist es nur eine weiße Wand die sich vor ihm befindet.

    Ruinen von Gedankengut sind für die Menschheit des 21. Jahrhundert übrig. Alles vermixt, alles durcheinander, keiner kann mehr feststellen was, wo, wieso und warum er irgendeine Aufgabe erfüllen soll. Nihilismus vernebelt unsere Gesichter und nimmt uns den Grund ein echtes Leben aufzubauen. Sich festhalten an den vorgeschriebenen Regeln der Neuzeit, sich festhalten an den verklemmten Tatsachen dieses Lebens. Der Mensch stellt sich alles immer ganz anders vor als es ist; daher sieht er den Grund für etwas erst wenn es schon zu spät ist. Vergangenheit bedeutet nichts für den Menschen des 21. Jahrhundert, nur die Gegenwart mit ihrer falschen Berichterstattung. Es ist Falschheit, die sich der Mensch im Laufe der Jahre angewöhnt hat und ihn nicht mehr die echten Wurzeln der Wahrheit erkennen lässt.

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    romantisch

    Verstehen werden wir es nicht, wenn man sich in sein eigenes Fleisch und Blut verliebt; sein Kind, so zart und zerbrechlich, voller Wunder auf der neuen Welt zu sein; ein Kind das jeden Schritt lernt, wo jede Sekunde einen Meilenstein der Entwicklung bedeutet. Verstehen wir den Zusammenhang der Sterne mit dem Mond, oder sehen wir weit hinaus in die Unendlichkeit des uns bekannten Sternensystems? Wunder genug - das Menschsein, Wunder vollbracht, bis wir den Gedanken fassen, wieder einmal mit unserer eigenen Seele die Lust des Lebens auszukosten.

    Menschenkind - so frei und unbefangen von all den Lasten; so rein und fröhlich wie eine Feder die von der Meeresluft den Strand der Unschuld entlang getragen wird. Vielleicht nur kurze Zeit, vielleicht das ganze Leben. Die Gegenwart liegt vor uns, nur die Vergangenheit ist in unseren Kindern beschrieben; was sie mit ihrer Zukunft anfangen müssen sie selbst bestimmen. Das Leben meistern, die schönen und auch nicht so einfachen Tage ihres Daseins genießen und auf den Morgen hoffen, der ihnen wieder ein Licht des Universums schenkt.

    Von einem Stern kommend, hinausgetragen vom Wind des Indischen Ozeans, geboren um dieses Wunder Leben zu erfahren, um zu sehen wie die Liebe zweier Menschen sich entwickeln kann. Ein Menschenkind in meinen Armen, wie leicht und ungezwungen es mir in die Augen sieht, vielleicht ist das der Blick zu seinem Vater, vielleicht ist das der Blick der Liebe, vielleicht ist das der Grund meiner damaligen Geburt auf diesem Planeten.

    Verwundete Gesellschaft, die ich nun auch liebe; Dinge und Zustände, Auswüchse und schlimmere Vorfälle die mich fast aus dem Konzept gebracht haben, sind nun nur mehr Kleinigkeiten; viele Menschen um mich herum kommen mir nicht mehr nahe vor, ein Schutzfell angelegt, eine Schicht, um mir das meinige Leben leichter zu machen. All das nur mit dem Lächeln meines Sohnes bezahlt, all das nur verstanden durch einen kurzen Augenkontakt mit dem Menschenkind.

    Ein Mensch gewesen und wieder geboren worden, ein Kind gewesen und wieder aufgewachsen, ein Erwachsener gewesen und wieder das Leben gemeistert; ein Kreis gewesen und wieder bis zum Ende des Seins die Wunder dieses unerforschten Kosmos bewundert; ein Toter gewesen und wieder als Menschenkind geboren, um jene Wunder des Lebens noch einmal erfahren zu dürfen, um vielleicht noch etwas dazuzulernen.

    Der Mensch hat versucht seine anerzogene Härte zu zeigen und beizubehalten, aber bei der Geburt des Menschenkindes kommt es immer wieder zu Tränen die nicht zu vermeiden sind; schon alleine das ist der Beweis dafür, dass wir Menschen der Natur noch sehr nahe sind und dass Technik und Forschritt in unserem Innersten in diesem Fall keine Kraft haben. Der Mensch ist ein Bewohner des Planeten Erde; das Menschenkind wird es immer geben, so lange sich diese blaue Kugel im Weltall dreht.

    Zu den romantischen Gedanken - in den Himmel zu kommen - kann man vielleicht noch hinzufügen, dass man sich auch auf Erden schon so fühlen kann. Ein Menschenkind neben uns, es begleitet uns im Leben, wohin wir auch gehen ist es immer präsent. Schon alleine die Freude mit diesem Lebewesen eins zu sein geht über die Grenzen des Glückes hinaus. Wer sich diesem Leben fügt und sich die Leidenschaft zu Nutzen macht, sich in die Ewigkeit zu vermehren, wird dieses Glücksgefühl erleben. Wie ein weites Meer das niemals aufhört sich zu bewegen, wie eine Wüste die unendliche Sanddünen erschafft, wie ein Baum der dem größten Wind standhält; ein Wunder, das Menschenkind heißt; ein Wunder der Fortpflanzung, die den Menschen zu dem macht was er eben ist: er selbst - ein Menschenkind!

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    gedanken

    Existentialistisches Gedankengut

    Fort, weg mit dem Leben! Hingeschaut, ein neues Sein empfangen, Angst vor dem Ende, das uns aufhält zu leben. Fort, weg mit den Gedanken des Endes; ein neuer Tag ein neues Leben, ein Sohn der in seinem Herzen die Liebe zu seiner Mutter trägt.

    Ein kleiner Tümpel, Wasser läuft über die Steine, Flüssigkeit trägt sich selbst den Weg entlang in die Tiefe des Ozeans. Hinauf in den Himmel, baumkronenhoch, gekühlt vom Wind der Zeit, eingeschlafen so sanft und weich wie ein Engelshaar. Durch die Kraft des Lebens getrieben, durch den Sinn der Fortpflanzung entstanden, ein Kindessohn ist geboren und ich der Mensch als Vater, gesegnet vom Sonnenschein der Schöpfung.

    Hoffnungsvoller Schatten der unserem Leben folgt, von der Geburt her schon ein Begleiter ist, der uns nicht verlässt und uns immer neues Licht schenkt in den Momenten der Verzweiflung. Glückliches Kind, das sich den Weg durch die Welt erkämpft, als Baby geboren, unbeholfen lernt es die Schritte des Lebens mit der Hilfe des Vaters und der Liebe der Mutter von der Geborgenheit in die selbstständige Menschenfreude zu entschlüpfen.

    Zeiten des Lebens, Zeit der neuen Erde, Zeiten die schwer zu bewältigen sind. Ein Zeichen der Liebe überkommt mein Gemüt, ein Zeichen der Erfurcht vor der Weite. Das kleine Leben will wachsen, gedeihen und sich die Wege durch die Welt erkämpfen, wohin wir immer gehen, die Geburt des Menschenkindes bleibt immer das Wichtigste in unserer Welt.

    Vater zu Sohne, wohin er geht sehe ich nicht, was er denkt und was er wird muss er selbst entscheiden. Als ich sein Lächeln wahrnehmen durfte und mir in meinem Innersten klar wurde, dass es mein Sohn war, erblickte ich ein Meer der Freude und Erfüllung. Angefangenes Leben überwältigt sich selbst vor lauter Freude und Zuversicht auf den nächsten Schritt Sein.

    Wahrscheinlich nur ein Traum dieser Zeit mit meinem Menschenkind, vielleicht ist diese bestimmte Zeit für mich in der Zukunft eine Erinnerung wie das Eintauchen in den tiefen Ozean der Wunder dieser Welt. Vielleicht auch noch einem anderen Menschen passiert, vielleicht können sich andere noch erinnern; eine ganz besondere Zeit: der Vater mit seinem Menschenkind. Vielleicht ist niemand imstande diese Zeit zu verstehen, dabei ist es ein Traum den wir leben müssen. Eine aufgehende Blume, ein Samen der zu einem kleinen Bäumchen heranwachsen wird, eine Zeit die für das Menschenkind und den Vater ganz besonders wichtig ist. Der Baum wird größer, muss nicht mehr gegossen werden, wächst und wird selbstständig, gibt Schatten für andere Samen die sich noch entwickeln müssen.

  • Mein Kind

    Aufgehende Sonne in unserem Herzen, Menschenkind dein Lachen überdeckt all die Sorgen oder Lasten dieser Welt. Nur einen kurzen Augenblick weggeschaut und schon hat sich das Menschenkind ein anderes fröhliches Gesicht gesucht, nur kurz weggesehen und schon hat man vielleicht einen kurzen Moment das Seelenlachen versäumt.

  • Fragen

    Vielleicht nur eine Seele die mich begleitet auf dem Pfad des Lebens. Vielleicht nur eine Frage der Zeit die mich überkommt um nicht ganz auf das eigene spirituelle Sein zu vergessen. Vielleicht ist es so, vielleicht ist das ein längerer spiritueller Weg, den Pfad durch das Menschenkind finden und dadurch Freiheit und Frieden zu erlangen. Ein vergangenes Leben kann es ja nicht sein, ein vergangenes Sein ist doch nicht möglich, was ist mit den wirklichen Wahrheiten dieser Zeit? Was ist mit den echten Voraussetzungen in diesen konfrontierenden Schichten der menschlichen Rasse? Ein anderes bereits vergangenes Leben liegt vor mir, nur leben bis zum Tod, dann wird die Erfahrung belanglos sein.

    Sonnenschein, geblendet von einem kleinen Stern der den Himmel ein wenig verdunkelt, erinnert, geglaubt, angehalten eben. An dieses Leben, blutender Strahl der uns umgibt wie eine neue Hoffnung, für immer in Verbindung mit der Natur Erde. An diesem Kind alles gesehen, das mich im Schoße des Heranwachsens geliebt von seinen Eltern, weiter mit Gott in Verbindung bringt. Gehofft auf eine Zukunft, an dieses Menschsein geglaubt, obwohl man nichts anderes hervorbringen kann als ein Teil der Natur zu sein.

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    biography - bello benischauer Tuesday, 6.January 2009


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